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Friedrich II., 1235, Auguste: Hoftag gegen ende octobers. Abfindung des Böhmenk...

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Herrscher: Friedrich II.

Datum: 1235

Ort: Auguste

Nummer: 2115a

Regestentext: Hoftag gegen ende octobers. Abfindung des Böhmenkönigs. In festo omnium sanctorum imperator conventum principum habuit apud Augustam. Ubi rex Boemie affuit, recipiens ab imperatore decem milia marcarum pro parte Suevie que iure hereditario suam uxorem (Cunigunde, eine tochter könig Philipps) contingit. Ann. Colon. - Colloquium in Augusta celebrans multos malefactores Bawarie et castra proscripsit. Ann. S. Rudb. Salisb. [Auch die angabe derselben quelle, dass der kaiser seinen iungen sohn der tochter des herzogs von Baiern verlobte, die dann bald darauf starb, gehört wohl zu diesem tage. Der schon früher vergeblich nach Mainz und ietzt nach Augsburg geladene herzog von Oestreich weigert sich zu kommen, worauf ihm auf bitten des erzbischofs von Salzburg und unter zustimmung seiner boten ein weiterer tag nach Hagenau gesetzt wird. Schreiben des kaisers bei Huill. 4,855. Alle gegner des herzogs waren hier zusammen. - Da der Böhmenkönig im nov. nicht mehr zeuge ist und der reichscanzler schon am 30 oct. zu Regensburg urkundet, Ried Cod. Rat. 1,377, so werden die hauptverhandlungen vor den 1 nov. fallen. Dass erzbischof Eberhard am 18 oct. zu Salzburg urkundet, ist damit recht wohl zu vereinen. Die ab weichende annahme von Meiller Salzb. Reg. 265. 552 würde sich ohnehin schon dadurch widerlegen, dass der erzbischof auch im nov. noch zeuge ist. Ist eine zweifellos zu Trier oder in der nähe ausgestellte urk. mit datum 1235 in die onmium sanctorum, Mittelrh. Urkb. 3,413, vom erzbischof von Trier mitbesiegelt, so ist das ein weiterer beleg, wie wenig wir daraus auf anwesenheit am orte zur zeit der datirung schliessen dürfen; vgl. Beitr. zur Urkklehre 1,271.]