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Regesta Imperii

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Rudolf, 1276 nov. 26, ap. Wiennam: (-) genehmigt gemeinschaftlich mit könig Ottokar ...

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Herrscher: Rudolf

Datum: 1276 nov. 26

Ort: ap. Wiennam

Nummer: 626

Regestentext: (-) genehmigt gemeinschaftlich mit könig Ottokar von Böhmen den eingerückten friedensschluss, wie solcher im lager vor Wien am 21. d. m. durch beiderseitig ernannte schiedsrichter festgestellt worden ist. Mitbesiegelt von den beiderseitigen schiedsrichtern und dem anwesenden Heinrich landgrafen v. Hessen. Rauch Gesch. von Oesterr. 3, 590. Lichnowsky 1, Reg. 161. MG. LL. 2, 408 aus or. Riedel CD. Brandenb. II 1, 126. Boczek CD. Moraviae 4, 183. Emler Reg. Bohemiae 2, 440 unvollst. Facsimile in Kaiserurk. in Abbild. VIII, 11 nach or. im staatsarch. Wien. - [Die urkunde ist nach schrift und fassung nicht in der reichskanzlei entstanden; im eingerückten vertrag von nov. 21 sind die namen Hartmann, Chunigund und Wenceslaus an den betreffenden stellen nachgetragen, für den namen von Rudolfs tochter ist eine lücke gelassen - es war also wie am 21. so auch noch am 26. nov. die personenfrage nicht erledigt, (wie schon Palacky Gesch. v. Böhmen 2, 255 und Herzberg-Fränkel Kaiserurk. in Abbild. text 275 bemerkten); bezüglich Rudolfs tochter blieb die frage überhaupt unerledigt, denn auch im vertrag vom 6. mai 1277 ist für sie kein name genannt. Das ist auch wol begreiflich, denn noch bestand ja Gutas verlobung mit dem enkel Karls von Anjou und jene Clementia's mit Andreas von Ungarn; Katharina aber war eben dem sohne Heinrichs von Baiern versprochen worden, so dass nur die jüngste, Hedwig, derzeit noch ganz frei war].