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Friedrich II., 1245 iuni 00, Verone: erneuert und bestätigt auf bitte des Friedrich he...

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Herrscher: Friedrich II.

Datum: 1245 iuni 00

Ort: Verone

Nummer: 3482

Regestentext: erneuert und bestätigt auf bitte des Friedrich herzog von Oestreich und Steier und herr von Krain das eingerückte ächte privileg Friedrichs I d. d. Regensburg 17 sept. 1156 betr. lostrennung Oestreichs von Baiern, erhebung desselben zu einem herzogthum, und verleihung desselben an Heinrich (Jasomirgot) und dessen gemahlin Theodora und deren kinder söhne und töchter, mit der befugniss beliebiger verfügung über das herzogthum wenn sie kinderlos sterben sollten. Mit goldbulle. Z.: Chunr. bisch. v. Freising, Heinr. erw. v. Bamberg, Friedrich sohn des königs v. Castilien, Rud. gr. v. Habsburg, Ludw. gr. v. Helfenstein, Alb. v. Nyffe. Herrgott Gen. 2,281 aus der hs. hist. prof. 678 zu Wien (quart, perg. sec. 13 exeunt., das von Rauch herausgegebene Rationarium Austrie et Stirie enthaltend, ursprünglich ohne zweifel aus der herzoglich oestreichischen canzlei stammend). Mon. Boic. 28b ,354 aus dem lonstorfischen copialbuch Passaus sec. 13. (Moritz) Commentarius dipl. crit. super duplex priv. 13. Huillard 6,291. Oesterr. Archiv 8,116. - Dieses privilegium ist durchaus ächt. [Vgl. darüber Wattenbach im Oesterr. Archiv 8,87; dann Ficker in den Wiener Sitzungsber. 23,489 ff. gegen die von Lorenz in der Zeitschr. für die österr. Gymnasien 8,97 behauptete unechtheit des Minus; weiter Berchtold Die Landeshoheit Oesterreichs nach den echten und unechten Freiheitsbriefen. München 1862. - Es ist auffallend, dass von den zahlreichen nach nr. 3479 anwesenden reichsfürsten, die dann grossentheils auch noch weiter am hofe blieben, lediglich die bischöfe von Freising und Bamberg zeugen sind.]