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Regesta Imperii

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Friedrich I., 1154 April 11, Quedlinburg: Friedrich schenkt dem Kloster Sittichenbach (b...

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Herrscher: Friedrich I.

Datum: 1154 April 11

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Ort: Quedlinburg

Originalangabe: (III idus aprilis, Quidelineburc)

.

Nummer: 212

Regestentext: Friedrich schenkt dem Kloster Sittichenbach (beat쒙 dei genitrici Mari쒙 in Sidikenbische ) vier Hufen unbebauten Landes, bestätigt ihm die genannten Besitzungen, ertauscht von Abt Folkwin und Graf Friedrich von Beichlingen gegen eine von ihm mit Zustimmung seiner früheren Gattin (Adela) und ihres Bruders Berthold (von Vohburg) übergebene Wiese zwischen Unstrut und Lossa (pratum, quod est duabus interiacens aquis Unstruot et Laz ) drei Hufen in Leubingen (Louinge ) mit einem Ertrag von 35 Solidi und bestätigt einen Rechtsspruch über die Abgabepflicht der Ministerialen und Hintersassen des von ihm geschenkten Landes. Z.: Markgraf Albrecht (der Bär), Pfalzgraf Otto (von Wittelsbach), (Graf) Goswin von Heinsberg, (Graf) Friedrich von Beichlingen, die Bischöfe Ulrich von Halberstadt, Anselm von Havelberg, Markgraf Konrad (von Wettin), Pfalzgraf Friedrich (von Sommerschenburg), Konrad, der Bruder des Königs, Graf Berthold von Andechs, (Graf) Ludwig von Württemberg (Werteberch ), Burggraf Gottfried von Nürnberg, die Grafen Ernst von Horburg und Hoier von Mansfeld, Heseke von Bornstedt, Kuno von Wippra, Burchard von Falkenstein, Walter von Weimar (Winmare ), Meier von Allstedt (Altstede ), Friedrich Creuez , Ehrenfried de Althusen , Dietrich und Christian von Alt-Beichlingen, Dietrich von Leubingen (Louingen ) . - Zeizolfus canc. vice Arnolfi Moguntini archiep. et archicanc. ; geschrieben von Zeizolf B ; SI. 1. Notum esse volumus .
Überlieferung: Orig.: Landeshauptarchiv Dresden (A). Drucke: Krühne, UB. d. Klöster d. Grafsch. Mansfeld 393 no 10; MG. DF. I. 73. Faks.: Kaiserurk. in Abb. X, 8b . Reg.: Dobenecker, Reg. Thur. 2, no 67; Stumpf 3684.
Kommentar: Zum ersten Auftreten von ZB vgl. Zeillinger, Reichskanzlei, DA 22 (1966) 549 ff. Offen bleibt, ob die ungeschickte, aufs stärkste von der Privaturkunde beeinflußte Fassung des Kontextes auf den Neuling in der Reichskanzlei oder auf einen Empfängerentwurf zurückgeht, vgl. dazu die Vorbemerkung zu unserem D. - Die Zeugen beziehen sich auf Handlung und Beurkundung, vgl. Ficker, Beiträge z. Urkundenlehre 2, 92. - Monogramm und Beizeichen folgen offenbar dem Vorbild von DF. I. 3, das damals erneut der Reichskanzlei vorlag (vgl. DF. I. 70, Reg. 208 ). - In unserem D. wird auch eine Schenkung Konrads III. an Sittichenbach erwähnt, der möglicherweise ein Deperditum dieses Königs zugrunde lag; zur Schenkung Herzog Heinrichs (des Löwen) vgl. Urk. Heinrichs des Löwen, ed. Jordan, no 22. - Die einzige, allerdings nicht namentliche Nennung der ersten Gemahlin Friedrich Barbarossas innerhalb seiner Diplome dürfte wohl auf Wunsch des Empfängers erfolgt sein, vgl. dazu auch Patze, Osten (VuF 12, 1968) 381.