BSB - Bayerische StaatsbibliothekDFG - Deutsche ForschungsgemeinschaftRegesta ImperiiRI-OpacDigitale Bibliothek
Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ)

Regesta Imperii

Suche

Neue ausführliche Suche

Bei diesen Seiten handelt es sich um einen Prototypen!

Friedrich I., 1152 März 12, Aachen: Friedrich schenkt zu seinem und seines in der Do...

Zum Scan der Seite mit dem Regest

Herrscher: Friedrich I.

Datum: 1152 März 12

,

Ort: Aachen

Originalangabe: (IIII idus mart., Aquisgrani)

.

Nummer: 69

Regestentext: Friedrich schenkt zu seinem und seines in der Domkirche zu Bamberg beigesetzten Oheims und Vorgängers, König Konrad III., ewigem Angedenken auf Bitten Bischof EberhardsII.vonBamberg diesem, seinen Nachfolgern und seiner Kirche zur Hebung des religiösen Lebens die in weltlicher und geistlicher Hinsicht in trostlosem Zustand befindliche Reichsabtei Niederaltaich (abbatiam nostram Altaha ). Der Bischof oder sein kanonisch gewählter Nachfolger hat das Recht der Investitur des Abtes, die Vogtei mit den Ministerialen und Hörigen beiderlei Geschlechts geht an die Bamberger Kirche über, wobei dem Abt und den Mönchen ihre Einkünfte (stipendia ) aber unvermindert erhalten bleiben sollen; die jährlichen Abgaben an den Fiskus (Ea vero, qu쒙 fisco exrinde annuatim solvebantur ) fallen künftig an den Bischof, der aber die bisherigen Verpflichtungen des Klosters gegenüber dem Reich übernimmt und für die Bedürfnisse der Abtei sorgt (quatenus episcopus vice abbatis plenius et devotius curi쒙 regali deservire et necessitatibus predicti monasterii commodius et uberius providere valeat ). Z.: Erzbischof Arnold von Köln, die Bischöfe Hermann von Konstanz, Ortlieb von Basel, Abt Wibald (Gwinebaldvs ) von Corvey, Markgraf Albrecht von Sachsen, Markward von Grumbach . - Data per manum Arnoldi canc. vice archicanc. Heinrici Moguntini archiep. ; nach Bamberger Diktat geschrieben vom Bamberger Kleriker Gotebold ; SI. 1. Quia placuit altissimo .
Überlieferung: Orig.: Hauptstaatsarchiv München (A). Drucke: Mon. Boica 11, 164 no 42 und 29a , 310 no 484 Reg. aus A; MG. DF. I. 3. Faks.: Kaiserurk. in Abb. X, 7b. Reg.: Stumpf 3618.
Kommentar: Zum Schreiber und zu den Abweichungen von der Kanzleiregel in der Gestaltung des Eschatokolls vgl. Föhl, Eberhard II., MÖIG 50 (1936) 80 ff. und die Vorbemerkung zum D.; das Siegel wurde erst nach der Niederschrift des Eschatokolls aufgedrückt, da es Teile desselben verdeckt, was wohl mit der Anfertigung des endgültigen königlichen Typars zusammenhängt, vgl. Jaffé, Mon. Corb. 506 no 377 und Deér, Siegel (FS. Hahnloser, 1961) 68 f., jetzt: VuF 21 (1977) 214. - Zu dieser Schenkung vgl. Guttenberg, Bistum Bamberg 1, Germ. Sacra 2/1, 152, wo auch auf die Bestätigung durch Eugen III. (JL. 9590) und die späteren DD. F. I. (vgl. Regg. 102 , 146 und 208 ) in dieser Angelegenheit Bezug genommen ist. - Zur Lage des Klosters in dieser Zeit vgl. das Schreiben in der Tegernseer Briefsammlung, Plechl, Studien 4/1, DA 13 (1957) 87 f. no 201.