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Regesta Imperii

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Konrad II., - - - ,, - .: Konrad schreibt dem Herzog Bernhard (von Sachsen)...

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Herrscher: Konrad II.

Datum:  - - - ,

Nummer: 133

Regestentext: Konrad schreibt dem Herzog Bernhard (von Sachsen), dem Grafen Siegfried (II. von Stade) und dem Markgrafen Bernhard (der sächsischen Nordmark), er habe vernommen, daß Eigenleute der bischöflichen Kirche zu Verden entgegen den Satzungen des kanonischen Rechtes, die die Veräußerung von Gütern und Eigenleuten der Kirche nur im Tauschwege gestatten, wie Vieh gegen Geld verkauft worden seien, untersagt diesen den Überlieferungen der hl. Väter widersprechenden Brauch und befiehlt den Genannten bei seiner kaiserlichen Gnade, dafür Sorge zu tragen, daß jene Unfreien dem Bischof und seiner Kirche gegen Restituierung des Kaufpreises zurückgestellt werden (quia sanctę Fardensis ecclesiae mancipia ceu bruta animalia pro quantulocumque pretio hactenus venundata fuisse audivimus, ... huiuscemodi morem ... ulterius ibidem exerceri nostra imperiali potestate interdicimus et vobis, quibus harum provinciarum regimen commisimus, ... imperamus, ut ubicumque vel inter vestros vel alios eiusdem ecclesię mancipia ita vendita inveniantur, illius loci episcopo vestro iuvamine reddantur, ea scilicet ratione ut episcopus emptori tantum, quantum pro eis dedit, restituat ...). - Von unbekannter Hand in Buchschrift geschriebenes Mandat; SI. D. „Quamvis pro totius rei publicę.”
Überlieferung: Orig.: Hannover Staatsarchiv (A). - Faksimile: Kaiserurkunden in Abb. Lief. 2, Taf. 4. - Drucke: MG. LL. 2, 38* aus A; MG. Const. 1, 85 no. 39 aus A; MG. DD. 4, 175 no. 130. - Reg.: Stumpf 2127.
Kommentar: Über das Diktat und das abgefallene Siegelfragment, das ein Abdruck des dritten, nicht, wie Kaiserurkunden in Abb. Text 20 irrtümlich angenommen, des vierten Stempels Konrads ist, vgl. Vorbemerkung zu DK. II. 130. - Eine nähere zeitliche Einreihung des Mandates ist nicht möglich.