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Regesta Imperii

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Ludwig IV (das Kind), 906 (iuni 29), Triburias: bestätigt dem kloster Fulda auf b...

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Herrscher: Ludwig IV (das Kind)

Datum: 906 (iuni 29)

Ort: Triburias

Nummer: 2034

Regestentext: bestätigt dem kloster Fulda auf bitte des abts Huoggi für dessen treuen dienst und vielen geschenke nach rat der bischöfe Hatho (Mainz), Adalpero (Augsburg) und der übrigen anwesenden getreuen die laut der vorgelegten urkunde (deperd.) von seinem vater kaiser Arnulf geschenkten orte Ober- und Unter-Volkach, Vogelsburg mit kapelle und zehnten (beide orte nö. Wirzburg) und 6 andre im gau Volkfeld in der grafschaft Poppos, da sie vorher von seinen vorfahren niemand anderm gegeben worden waren, mit der bestimmung, dass dieselben gemäss der früheren urkunde von der gerichtsbarkeit des grafen befreit seien und diese nur dem abt und dessen untergebenen zustehe. Ernustus canc. adv. Thiotmari archicapp. *Or. mit III kal. iun., a. inc. DCCCXC, das letzte C mit etwas schwärzerer tinte nachgetragen, Marburg. Schannat Trad. 222 mit a. inc. DCC ..; Dronke C. d. 300; facsim. KU. in Abbild. I, 15. Über den schreiber Sickel in KU. in Abbild. text 11. Gegenüber dem durch no 2033 beglaubigten aufenthalt in Rotweil am 30. mai in verbindung mit der nachricht Reginos 906, Ludwig habe circa iulium mensem in Tribur einen reichstag gehalten, erübrigt zur berichtigenden einfügung des tagesdatums ins itinerar keine andre erklärung, als dass der schreiber, was nicht zu selten geschah (vgl. Ficker Beitr. z. UL. 1,40; 2,479; ähnliche fälle no 1041, 1079, 1669), den laufenden monatsnamen 'iun.' statt des der zählung des römischen kalenders entsprechenden folgenden monats 'iul.' schrieb und die urk. demnach dem 29. iuni angehört; ein weiteres versehen ausser dem irrigen a. inc. ist, dass der schreiber die geographische bestimmung 'in pago Folkfelda in comitatu Popponis' an unrichtiger stelle einfügte und dieselbe dem kloster Fulda anstatt den genannten orten beilegte. Im Cod. Eberhardi 2 f. 14', der sich damit behilft, dass er den könig in den gau Volkfeld kommen lässt (cum essemus in p. F.), verhältnismässig wenig verunechtet.